Stromverbraucher im Haushalt aufspüren

Die größten Stromverbraucher im Haushalt aufspüren. So senken Sie Ihre jährliche Stromrechnung. Praxistipps zum Stromverbrauch hier lesen!

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Stadtwerke Iserlohn

Die Strompreise steigen, aber Ihre Stromkosten müssen nicht nachziehen, wenn Sie Ihre größten Stromverbraucher im Haushalt kennen. Hier sind die besten Tipps zum Strom sparen!

Erneuerbare Energie

Maulkorb für Stromverbraucher:
So zähmen Sie Ihre Stromfresser im Haushalt

Strom wird immer teurer. Aktuell sind die Strompreise in Deutschland so hoch wie in den letzten 12 Jahren nicht mehr. Damit Sie der jährlichen Stromkostenabrechnung gelassen entgegentreten können, sollten Sie jetzt vorsorgen. Wir zeigen Ihnen, wo sich die größten Stromfresser im Haushalt verstecken.

Stromfresser im Alltag

Stromfresser

Große Geräte verbrauchen viel Strom – müssen sie aber nicht

Weiße Ware, also Kühlschränke, Waschmaschinen, Trockner, Geschirrspüler und der Herd, sind mit die größten Stromverbraucher im Haushalt. Bis zu ca. 80 Euro im Jahr kostet ihr Betrieb, pro Gerät. Hier lohnt sich umsichtiges Verbraucherverhalten besonders. Mit diesen Tipps zähmen Sie die Stromfresser:

  • Den Kühlschrank richtig einräumen und Ordnung halten.Oben im Kühlschrank ist es am wärmsten, unten am kältesten (ausgenommen die  Gemüsefächer). Ist alles  schnell auffindbar und griffbereit, muss der Kühlschrank nicht lange offen stehen. So strömt weniger warme Luft ein und das fördert das Strom sparen von Strom. Möchten Sie Überbleibsel vom Essen aufbewahren, lassen Sie diese immer erst vollständig abkühlen.
  • Beim Gefrierschrank darauf achten, dass er nicht vereist. Dann benötigt das Gerät nämlich sehr viel mehr Energie für den Betrieb. Die Tür immer nur kurz öffnen und auch hier auf eine gute Füllmenge achten.
  • Den Backofen möglichst auf Heißluft betreiben. Ober- und Unterhitze verbraucht mehr Energie.

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Dem Home Entertainment den Stromhunger austreiben

Streamingdienste und Co, sind gefragt wie nie. Warum sich in einen weit entfernten Kinosaal begeben, wenn man den neuesten Kassenschlager auch ganz bequem auf der heimischen Couch schauen kann? Damit hier allerdings echtes Kinofeeling aufkommt, braucht man einen großen, wenn nicht sogar riesigen Fernseher und eine entsprechende Soundanlage.

Dabei kommt es auf die Bildschirmtechnik an, wie teuer der Filmgenuss wirklich wird. Ein LCD Fernseher mit einer Bildschirmdiagonale von 100 Zentimetern verbraucht ca.100Watt. Ein Plasmagerät verschlingt gleich annähernd das Doppelte. Es lohnt sich also, hier genau auf die Technik zu achten. Außerdem sollten Sie sowohl die Soundanlage als auch den Fernseher selbst immer abschalten und nicht im Stand-by-Betrieb belassen.

Homeoffice

Computer und Co im Homeoffice

Etwa 2 Cent verbraucht ein Desktop PC in der Stunde. Da lohnt es sich, auf ein Notebook zu wechseln, denn das kostet nur ein Viertel, also einen halben Cent in der Stunde. Das liegt daran, dass hier meistens die stromhungrigen Komponenten, wie zum Beispiel die superschnelle Grafikkarte fehlen. Außerdem sind die tragbaren Computer von Haus aus drauf ausgelegt, möglichst wenig Strom zu verbrauchen, um im Akku-Betrieb lange durchzuhalten.

Günstiger wird es übrigens auch, wenn Sie Peripherie-Geräte, wie den Drucker, nur einschalten, wenn Sie ihn wirklich brauchen. Der Stand-by-Betrieb ist zwar praktische aber vor allem Laserdrucker ziehen doch nicht unerheblich Strom. Außerdem führt der Gang zum Drucker auch zu mehr Bewegung im Homeoffice und das ist ja bekanntlich gesund.

Wenn Sie allerdings regelmäßig drucken, dann lassen Sie das Gerät doch besser eingeschaltet, denn viele Drucker stoßen beim Einschalten automatisch eine Druckkopfreinigung an, die zu höherem Verschleiß führt.

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Die Beleuchtung umrüsten

Immer noch ist in vielen Haushalten, bei der elektrischen Beleuchtung, ungeahntes Potenzial zum Strom sparen verborgen. Wir können es uns zwar kaum noch vorstellen, aber noch vor gar nicht so langer Zeit erhellten 100 Watt Glühbirnen die deutschen Wohnzimmer. Heute sind diese Stromvampire verboten und man kann sie im Handel nicht mehr kaufen. Als Alternative gibt es Energiesparlampen und LED-Leuchtmittel. Damit lässt sich der Energieverbrauch um bis zu 85 % senken.

Versteckte Stromdiebe sind Halogenleuchten, die zum Beispiel in einer Dunstabzugshaube oder in integrierten Deckenleuchten verbaut sind. Um diese auf die stromsparende LED-Technik umzurüsten, müssen Sie auch den Trafo tauschen. Dann ist der kostengünstige Betrieb jedoch kein Problem mehr.

Stromfresser entlarven

Das beste zum Schluss:
So sparen Sie einen dreistelligen Betrag bei Ihrer Stromabrechnung

Kaum jemand weiß, dass der größte Stromverbraucher im Haushalt im Keller sitzt. Arbeitet dort eine alte ungeregelte Heizungspumpe, verursacht diese eine eklatante Stromrechnung. Tauschen Sie die Heizungspumpe gegen eine Hocheffizienzpumpe, sparen Sie in Schnitt 100 € pro Jahr ein. Etwas weniger gravierend aber auch mit 50 € Ersparnis im Jahr kommen Sie weg, wenn Sie eine geregelte alte Heizungspumpe tauschen. 

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