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Strom von oben

Iserlohner Stadtwerke
bringen Photovoltaik auf öffentliche Dächer

Energiewende einfach–Informationsportal der Stadtwerke Iserlohn 

Die Energiewende fordert neue Wege der Stromerzeugung. Viel erschließbares Potenzial schlummert auf Deutschlands Dächern. Hier können installierte Solarkraftwerke umweltfreundlich Strom und Wärme für viele Tausend Menschen erzeugen.

Die Stadtwerke Iserlohn treiben den Aufbau eines regionalen Netzwerkes aus PV-Anlagen und Speicheranlagen voran. Gesteuert wird dieses Netz durch ein virtuelles Kraftwerk, das eine optimale Versorgung sicherstellt. Ein wichtiger Baustein dieses regionalen Netzwerkes sind PV-Anlagen auf den großen Gewerbedächern. 

Schätzen Sie Ihr Dachpotenzial online ein

Die erste Frage, die sich die meisten Gebäudebesitzer stellen ist, ob genügend Strom auf ihrer vorhandenen Dachfläche produziert werden kann. Um das zu berechnen, sind Daten zur Dachfläche und Dachneigung wichtig. Darüber hinaus sollten Sie wissen, wie sonnig der Standort ist.

Wenn Sie prüfen wollen, ob eine Solaranlage auf Ihrem Dach infrage kommt, dann müssen Sie normalerweise einen Experten zu sich bestellen, der Ihre Immobilie vor Ort beurteilt. Nicht so in Iserlohn, denn die Stadtwerke Iserlohn stellen Ihnen schon in der Planungsphase viele relevante Informationen online zur Verfügung. In einem beispiellosen Digitalisierungsprojekt wurden alle Dächer der Region erfasst, beurteilt und online für jeden abrufbar in einer Landkarte abgebildet.

So können Sie die grundsätzliche Eignung Ihres Gebäudes im Solarpotenzialkataster der Stadt Iserlohn einsehen. Suchen Sie dafür direkt nach Ihrer Hausnummer, denn jedes Gebäude der Stadt ist erfasst. Auf dem übersichtlichen Plan sind alle ungeeigneten Gebäude bereits rot und alle geeigneten Gebäude grün gekennzeichnet. Ob die Dachneigung stimmt und die weiteren Voraussetzungen passen, können Sie ebenfalls online prüfen. Ist Ihr Gebäude Denkmal geschützt, ist eine Installation in der Regel nicht erlaubt. Über die Ausnahmen beraten Sie die Stadtwerke gerne.

Das ausgewählte Dach sollte zum Zeitpunkt der PV-Anlagen-Installation so eingedeckt sein, dass dieses mindestens noch 20 Jahre hält. Zusätzlich muss die Gebäudestatik überprüft werden. Ist das alles geklärt, beginnt die Detailplanung.

Planung mit Vor-Ort Beratung

Für die technische Planung wird dann mit einem Fachhandwerker  eine Begehung Ihres Gebäudes vorgenommen. Zu diesem Zeitpunkt sollten Sie schon wissen, ob Sie den Strom vollständig ins Netz einspeisen oder im Eigenverbrauch nutzen wollen. Nach Ihren individuellen Wünschen wird die Anlage nun geplant und ausgelegt. Im Anschluss daran unterbreitet Ihnen der Fachhandwerker ein Angebot für eine Solaranlage inklusive Installation. Für eine Kostenvergleich lassen Sie sich idealerweise Angebote von mindestens zwei Handwerkern unterbreiten. Die Stadtwerke Iserlohn unterstützen Sie mit der Vermittlung entsprechender Anbieter 

Photovoltaik-Beratung der Stadtwerke Iserlohn

Die Fördergeldberatung der Stadtwerke Iserlohn ist preisgekrönt. Kommen Sie einfach mit den individuellen Angeboten der Handwerker zu uns, denn diese sind die Basis für die Finanzierung und die Fördergeldberatung. Hier können Sie von unterschiedlichen Förderprogrammen profitieren.
Neben Fördergeldern, die Sie über die KfW-Bank für Nicht-Wohngebäude in Form von vergünstigten Krediten beziehen, hält auch das BAFA Zuschüsse bereit. Wirtschaftlich trägt sich die PV-Anlage entweder durch günstigere Strombezugskosten, durch den Ertrag der Einspeisevergütung oder durch den erzielten Strompreis im Direktvertrieb. Was sich für Sie lohnt, klären unsere Berater direkt bei einem ausführlichen Beratungstermin.

Die Kampagne `21 – Photovoltaik-Förderung für NRW

Mit der Kampagne `21 hat das Land NRW ein Programm aufgelegt, um Photovoltaik auf Gewerbedächern zu fördern und die Akzeptanz in der Bevölkerung zu erhöhen. Die Kampagne soll außerdem aufklärerisch wirken, denn viele Gewerbetreibende wissen nicht, dass beispielsweise Aufdach-PV-Anlagen keine Baugenehmigung benötigen.

Auch über die technischen Einspeise- und Speichermöglichkeiten informiert die Kampagne. Da es für die technische Planung Auflagen gibt, empfiehlt es sich, die Stadtwerke Iserlohn als Netzbetreiber frühzeitig mit ins Boot zu holen, selbst wenn es aufgrund einer kleinen PV-Anlage keine offizielle Pflicht gibt, den Netzbetreiber zu informieren. Erst ab 135 kW ist ein Anlagenzertifikat B notwendig. Leistet die Anlage mehr als 200 kW muss gegebenenfalls sogar eine eigene Trafostation errichtet werden.

Um an die Fördergelder des Landes NRW zu kommen, beraten wir Sie vor Ihrem Bauprojekt.
Denn neben den Fördergeldern und Zuschüssen für Nicht-Wohngebäude des Bundes über die KfW und die BAFA, gibt es Landesmittel für die Vorhaben, die nicht über die EEG-Förderung abgedeckt sind.

progres.nrw – das NRW-Programm für PV-Anlagen

In diesem Programm sind Freiflächen-Photovoltaikanlagen sowie Floating- und Agro-Photovoltaikanlagen förderfähig, die keine EEG-Vergütung in Anspruch nehmen. Außerdem gibt es Fördergelder für Anlagen ab 500 kWp installierte Leistung, die während ihrer Nutzungsdauer keine Förderung nach dem EEG in Anspruch nehmen.

Die Förderungen im Überblick:

Freiflächen-Photovoltaikanlagen

maximal 20 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben, maximale Förderung 500.000 Euro

Floating-Photovoltaikanlagen, Agro-Photovoltaikanlagen

maximal 25 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben, maximale Förderung 650.000 Euro

Zuwendungsfähig

Die Ausgaben für die Photovoltaikmodule, Wechselrichter, Unterkonstruktion und Montage sowie Kabel und Netzanschluss

Aber Achtung, wollen Sie das progres.nrw Programm nutzten, darf der erzeugte Strom nicht zur Eigenversorgung genutzt werden.

Wir zeigen Ihnen, was und wie gefördert wird.

Energiewende einfach –

Informationsportal der Stadtwerke Iserlohn 

progres.nrw - Förderung von Ladepunkten für E-Mobilität in Kombination mit einer neuen PV-Anlage

Das Land NRW möchte die Stromnutzung aus Photovoltaikanlagen auf Gewerbedächern an Ladepunkten für E-Autos des Unternehmens fördern. Damit soll ein Anreiz geschaffen werden, die Firmenflotte nach und nach zu elektrifizieren. Beachten Sie, dass nur die nicht öffentliche Ladeinfrastruktur im progres.nrw Programm gefördert wird.

Einen Bonus erhalten Sie, wenn in diesem Zusammenhang ein Batteriespeicher und eine Photovoltaikanlage neu errichtet werden.
Anspruch auf diese Förderung haben sowohl juristische Personen des privaten und öffentlichen Rechts, als auch Personengesellschaften.

Die Förderungen im Überblick:

Nicht öffentlich zugängliche Ladeinfrastrukturen erhalten 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben erstattet (max. 2.000 EUR pro Ladepunkt).

Bonus für Batteriespeicher: 150 EUR pro kWh (max. 30 kWh pro Ladepunkt)

Bonus für Photovoltaikanlagen: 500 EUR pro Ladepunkt

Verhältnis Batteriespeicherkapazität zur PV-Anlage darf maximal 3:1 sein

Es werden nur smarte Wallboxen und Ladesäulen gefördert.

Achtung: Dieser Teil des Förderprogramms ist nicht mit dem Förderprogramm Batteriespeicher aus dem progres.nrw kombinierbar. Sie müssen sich also für eine Variante entscheiden.

Sprechen Sie uns an, um die beste Alternative zu finden. Ihr Heimatversorger hält die Fäden Ihrer Anlagenplanung zusammen und unterstützt Ihr Vorhaben aktiv von der Planung bis zur Inbetriebnahme.  Als Netzbetreiber, in dessen Netz der erzeugte Strom eingespeist wird, sind wir auch nach der Installation ein verlässlicher Partner vor Ort.