Ladesäule anmelden

Ladesäule anmelden, so gelingt es sicher. Melden Sie Ihre Ladesäule bis 11 kW problemlos beim Netzbetreiber an. Darauf müssen Sie achten!

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Stadtwerke Iserlohn

Die heimische Ladesäule muss beim Netzbetreiber angemeldet werden. Doch nicht immer handelt es sich dabei um den Stromanbieter. So funktioniert der Anmeldeprozess.

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Ran ans Netz, so melden Sie Ihre Ladesäule an

Im Moment gibt es satte Fördergelder für alle, die sich eine Wallbox zulegen wollen. Bevor Sie Ihre Ladesäule in Betrieb nehmen, müssen Sie diese jedoch beim Netzbetreiber anmelden. Wir erklären Ihnen, wie Sie dabei vorgehen.

Fördermodell

Die Leistung machts

Das Fördermodell der Bundesregierung schreibt Ihrer Wallbox eine maximale Leistung von 11 kW vor. Nur Systeme, die diese Voraussetzung erfüllen, erhalten den Förderbetrag von 900 Euro.

Die 11 kW sind dabei nicht willkürlich gewählt. Sie stellen nämlich gleichzeitig auch eine Grenze bei der Anmeldung der Ladesäulen dar. Bis zu dieser Leistung müssen Sie Ihrem Netzbetreiber lediglich von Ihrer geplanten Installation in Kenntnis setzen, die Ladesäule also nur anmelden.

Dieser kann so sicherstellen, dass die Straßenleitungen der Netzlast entsprechend ausgebaut sind und im Zweifelsfall diese verstärken. Ein Versorgungsausfall durch eine Netzüberlastung wird verhindert.

Die Anmeldung erfolgt über ein Formular, das Sie entweder auf der Webseite Ihres Netzbetreibers finden oder über die Service-Hotline anfordern können. Beachten Sie dabei, dass Ihr Netzbetreiber nicht zwingend Ihr Stromanbieter ist. Prüfen Sie Ihre letzte Stromrechnung oder schauen Sie auf Ihrem Stromzähler nach, um herauszufinden, wer in Ihrer Region als Netzbetreiber zuständig ist. Oftmals sind das die zuständigen Stadtwerke oder Gemeindewerke. Auf dem Formular können Sie in der Regel auch gleich angeben, ob Sie die Installation eines zusätzlichen Stromzählers wünschen. Dann steht Ihnen auch der Weg frei, einen gesonderten Tarif nur für Ihre Wallbox abzuschließen.

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Ladesäulen über 11 kW anmelden

Die heimische Ladesäule muss beim Netzbetreiber angemeldet werden. Doch nicht immer handelt es sich dabei um den Stromanbieter. So funktioniert der Anmeldeprozess.

Unser Tipp

So geht es einfacher

Formulare ausfüllen und Anträge stellen, ist nicht jedermanns Sache. Deshalb bieten die allermeisten Fachbetriebe, die eine Wallbox installieren, auch deren Anmeldung mit an. So erhalten Sie alles aus einer Hand und müssen sich auch keine Sorgen machen, dass Sie nach der Genehmigung keinen Handwerker finden, der Ihnen Ihre Wallbox installiert.

Noch einfacher ist es, wenn Sie direkt ein Komplettangebot Ihres Netzbetreibers nutzen. Beispielsweise bieten die Stadtwerke Iserlohn drei Modellvarianten an Wallboxen zur Auswahl. Alle drei Geräte erfüllen dabei die Förderkriterien des Bundes. Die Stadtwerke Iserlohn kümmern sich aber nicht nur um die Installation und Anmeldung, sie stellen auch den richtigen Tarif zur Verfügung und achten darauf, dass weitere Förderkriterien, wie der Standort der Wallbox, eingehalten werden. Staatliche Gelder gibt es nämlich nur für Wallboxen, die sich auf Privatgelände befinden und mit einem hundertprozentigen Ökostromtarif aus erneuerbaren Energien betrieben werden.

Für welche Variante Sie sich am Ende entscheiden, ob alles selbstgeplant, über den Fachbetrieb oder ihren Netzbetreiber arrangiert, es lohnt sich in jedem Fall. Denn so günstig wie derzeit kommen Sie so schnell nicht mehr an eine eigene Ladesäule.